
fluidminds bietet für Unternehmen Seminare zum Thema Geschäftsmodellinnovationen und Kundenorientierung an. Bei genügender Nachfrage können auch Seminare mit Teilnehmern aus verschiedenen Unternehmen oder Institutionen stattfinden. Bei Interesse bitte sich bei Patrick.Staehler[at]fluidmind.ch melden.
2008 wurde aus der Finanzkrise eine weltweite Wirtschaftskrise. Die Krise trifft alle Unternehmen, auch die innovativsten Marktführer. Tiefe Produktionskosten durch effiziente Prozesse und innovative Produkte reichen nicht, um die Krise durchzustehen. Trotz innovativer Produkte bricht die Nachfrage ein.
Erste Massnahmen wie Investitionsstopps, Lagerabbau, Anpassung der Kapazitäten kurzfristig durch Kurzarbeit, mittelfristig durch Entlassungen sind von Unternehmen ergriffen worden. Ziel ist den Mittelabfluss aus dem Unternehmen so stark wie möglich zu bremsen, um so mit genügend flüssigen Mitteln die Krise zu überstehen.
Der Nachfrageeinbruch kann mit kurzfristigen Massnahmen aufgefangen werden, die zentrale Frage ist aber, ob wir wieder zu früheren Zeiten zurückkehren oder ob es zu grossen Verschiebungen kommen wird.
Nachdem das Management mit kurzfristigen Überlebensmassnahmen beschäftigt war und ist, ist es jetzt an der Zeit, fundamentale Fragen zu stellen:
Die klassische Antwort auf die obengenannten Fragen ist:
Wir müssen innovativer werden!
Produkt- und Prozessinnovationen sind Pflicht für gut geführte Unternehmen. Bestehende Produkte werden optimiert und laufend werden Kosten gesenkt, sodass die Produktivität gesteigert wird. Die Krux ist, dass JEDES gut geführte Unternehmen dies tut, sodass kein nachhaltiger Wettbewerbsvorteil herausgearbeitet werden kann.
Produkt- und Prozessinnovationen führen zwar dazu, dass schlecht geführte Unternehmen verdrängt werden, mit guten Unternehmen führt man ein Wettrüsten, von dem die Kunden profitieren, aber das keiner für sich entscheiden kann. Man läuft schnell und schneller, trotzdem bleibt man an der Stelle. Eine langfristige Differenzierung ist nicht möglich.
Gleichzeitig gibt es Unternehmen, die wachsen auch in der Krise und verdrängen Marktführer. Sie halten sich nicht an die „Regeln" der Branche, sondern definieren ihre eigenen. Sie machen nicht das, was alle machen. Sie haben ihren eigenen, speziellen Weg gefunden, der sie bei Kunden beliebt und schwierig zu kopieren macht.
Apple als Branchenfremder ist die Nr. 2 im Mobiltelefonmarkt mit einem einzigen Gerät. Nokia als Nr. 1 hat über 300 Geräte. Gleichzeitig revolutioniert Apple den Musikvertrieb. Das Versandhaus Quelle ist insolvent; Amazon boomt. IKEA hat die Möbelbranche neu definiert und wächst profitabel auch in der Krise. Die Gratiszeitung 20 Minuten ist profitabler Marktführer, während der ehemalige Marktführer Blick Verluste erleidet und über die letzten Jahre mehr als 1/3 seiner Leser verloren hat.
Was haben diese Unternehmen anders gemacht? Was kann ich von ihnen lernen?
Das Anderssein ist der Unterschied. Die genannten Unternehmen haben klare Profile, die Kunden lieben. Die Kunst ist sein eigenes und das der Branche vorherrschende Geschäftsmodell zu hinterfragen und neue Wege zu finden, für den Kunden Wert zu schaffen.
Die meisten Geschäftsmodelle sind historisch begründet und werden vom Management meist als gegeben angesehen. Dabei können Innovationen überall am Geschäftsmodell ansetzen, nicht nur bei Produkten und Prozessen.
Der Kurs „Rethinking Business" beschäftigt sich mit dem Thema wie Unternehmen sich neu erfinden können, um sich gegenüber Wettwerbern zu differenzieren.
Im Kurs geht es nicht um Kochrezepte, mit denen jedes Unternehmen erfolgreich werden wird - diese gibt es nicht - , sondern um Werkzeuge, damit die Teilnehmer selbst sich auf die erfolgreiche Suche nach Geschäftsmodellinnovationen machen können.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden:
Der Kursinhalt kann je nach Anforderung des Kunden angepasst werden.
Der Kurs kann innerhalb von 2-4 Tagen unterrichtet werden, wobei es optimal ist, wenn der Kurs in zwei Blöcke aufgeteilt wird, damit die Teilnehmer mit dem Know-how des ersten Teils „Hausaufgaben" in der Praxis erledigen können. Diese Zweiteilung hat sich in Vergangenheit als optimal erwiesen, ist aber nicht notwendig.
Alle Unternehmen, die sich ein schärferes strategisches Profil geben wollen, bzw. ihr Geschäftsmodell hinterfragen und bewusst verändern wollen. Daneben Unternehmer, Geschäftsführer, Marketing Verantwortliche, Strategen, Business Developer, Produkt und Category Manager, Private Equity und VC Investoren.
Der Kurs ist auf Entscheider und Umsetzer zu geschnitten, die noch einen starken Bezug zu ihrem Geschäft haben und die ihre Business Units nicht nur als Portfolio Elemente behandeln, sondern sich als aktive Unternehmer sehen.
Der Kurs kann sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch gehalten werden.
Der Kurs wurde schon in unterschiedlichen Rahmen sowohl in Deutsch als auch auf Englisch durchgeführt. So als Weiterbildungskurs für Nachwuchsführungskräfte eines grossen Einzelhändlers, aber u.a. auch als Senior Management Tagung für einen Elektronikkonzern.
Der Kurs ist so ausgelegt, dass die Teilnehmer das Gelernte sehr schnell auf ihr Unternehmen anwenden können.
Nachfolgend ein paar Stimmen von Teilnehmern von früheren Kursen:
"dramatically influenced my way of thinking"
Manager Versandhandel
"turned out to be one of the courses of the 1st semester with the most "early wins" for my current work."
Leiterin Unternehmensbewertung
"I felt it is more important to understand why the customer likes / dislikes a product offering than telling him/her why he/she should like it from the seller's point of view."
Manager Versandhandel
The course was "charactereized by a hands-on and practical approach...which yielded valuable insights for real-life business model innovation through numerous practical exercises."
Abteilungsleiter HR, Logistik Branche
Dr. oec. Patrick Stähler
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